Alexander von Wiedenbeck - Portrait and Reportage Photography

Sculpture Network

 

Vor nicht allzu langer Zeit wurde ich von meiner Heimatstadt angefragt, ob ich denn nicht für das internationale Festival SCULPTURE NETWORK die Werke großartiger Künstler wie von Joseph Michael Neustifter, Willi Baumeister, Alois Öllinger, Karl Reidel und zahlreicher, weiterer international gefeierter Künstler in meiner Sichtweise fotografisch festhalten möchte.

Sehr geehrt und doch auch mit großem Respekt, stellte ich mich der Aufgabe und begann meinen Streifzug durch die Stadt um die Skulpturen und Werke dieser herausragenden Persönlichkeiten auf eine Weise zu zeigen, wie sie vielleicht noch nie zuvor gesehen wurden. Getreu meiner Philosophie, reduzierte ich selbige ausschließlich auf das Wesentliche hinter dem Werk.

Im Rahmen von SCULPTURE NETWORK wurden die Fotografien auf der internationalen Ausstellung gezeigt und hierfür zugleich in einem Ausstellungskatalog verewigt.

Alexander von Wiedenbeck - Portrait and Reportage Photography
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Mika Amaro

 

Pure Leidenschaft kann uns antreiben für unsere Passionen… sie schenkt uns Mut, Kraft und lenkt dabei unsere Geschicke! Die Passion von mika amaro aus Köln, ist es ihre Faszination für Fahrräder, gepaart mit Ihrer Leidenschaft hochwertige und innovative Bikes „made in Germany“ zu realisieren. 

„Aufs Rad steigen bedeutet für uns am Leben zu sein… Die Geschwindigkeit, der nur unser eigener Körper Grenzen setzt, versetzt uns in einen Rausch und unser Körper pulsiert vor Leben, wenn wir unsere Muskeln in Fahrt bringen. Auf dem Rad sind wir in einer Welt, die nicht näher am Leben sein könnte. Auf dem Rad entdecken wir unsere Städte und Menschen. An der nächsten Ampel warte bestimmt eine neue Begegnung!“

Soweit die Philosophie der Kölner der Räderschmiede… und genau selbige war es, welche mich faszinierte und ich am Ende selbst auf die Probe stellen wollte. Ein Streifzug durch das wunderschöne Berlin war dabei keine Enttäuschung, man entdeckt neue Wege, trifft Menschen, welche die U-Bahn notorisch meiden und man spürt die Natur, der Wind prescht einem durchs Gesicht… und auf einmal spürte auch es wieder deutlich, die Pure Leidenschaft für meine Passion – die Fotografie!

Alexander von Wiedenbeck - Portrait and Reportage Photography
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Essentials #4

 

Europaweit gefeiert & etabliert als DJ / Produzentin in Electro und Techno Musik, ist sie ebenso als Model gern gesehen bei den Fotografen… die Persönlichkeit hinter alle dem festzuhalten, ist jedoch eine gänzlich andere Challenge.

Als echtes Berliner Unikat, ist sie frech, taff, selbstbewusst und vor allem nicht auf den Mund gefallen… dennoch, gibt man ihr den Raum und die Möglichkeit in sich zu kehren, erhält man einen kleinen Blick auf eine sinnliche, ruhige und lebenserfahrene Frau.

Alexander von Wiedenbeck - Portrait and Reportage Photography
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Alexander von Wiedenbeck - Fashion and Reportage Photography

Nepal Erdbeben 2015

 

Der 25. April 2015, ein Datum, welches die Menschen in Nepal sicherlich nicht so schnell vergessen. Es war der Tag, an dem das Land und insbesondere die Hauptstadt Kathmandu von einem der schwersten Erdbeben in deren Geschichte heimgesucht wurden. Mit knapp 8.000 Toten ging es als die tödlichste Katastrophe des Landes in die Geschichte ein.

Auch mir wird dieses Datum, diese Katastrophe immer in Erinnerung bleiben, denn ich war selbst noch wenigen Stunden vor dem Erdbeben in einem Krankenhaus in Kathmandu. Nach meiner Fotoproduktion für den CARE Kalender 2016, hatte ich mir in der Provinz Chitwan eine intensive Lebensmittelvergiftung zugezogen und ich musste unverzüglich in das nächste Krankenhaus in Kathmandu ausgeflogen werden .

Während meiner Behandlung dort signalisierte man mir, dass ich noch einige Tage dort verbleiben sollte, bis es mir wieder besser gehen würde. Da mein Flug aber bereits fest gebucht war und mir die Umstände der Umbuchung zu groß waren, verließ ich nach langen Diskussionen mit der Chefärztin, das Krankenhaus auf eigenes Risiko und reiste am frühen morgen des 25. April 2015 zurück nach Deutschland. Dort angekommen, erfuhr ich erst am Flughafen von diesem Unglück, welches das Land unmittelbar nach meiner Abreise ereignet hat.

Ich hoffe sehr, dass die so herzlichen Menschen in Nepal, welche ich auf meiner Reise getroffen habe, heute, zwei Jahre nach dem Unglück, wieder einigermaßen ins Leben zurück gefunden haben. Da es das Schicksal an jenem Tag gut mit mir meinte, bin ich mir sehr sicher, dass mich eines Tages meine Wege wieder dort hin führen werden und wir uns wiedersehen. 

Alexander von Wiedenbeck - Fashion and Reportage Photography
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Nach der Jahrhundertflut

 

Das Wasser war gegangen, doch was blieb waren zerstörte Häuser und Existenzen und jede Menge Schlamm. Da einer der drei Flüsse, welche die Stadt durchqueren, unmittelbar vor der Altstadt in einer 90 Grad Kurve verläuft, trug das Hochwasser den ganzen Schlamm aus dem Flussbett in die Stadt. Die Straßen waren fast einen halben Meter damit durchspült und ein Spielplatz am Ufer verschwand vollständig in der zähflüssigen Masse, welche zunehmend durch die Sonnenstrahlen austrocknete und zu einer festen betonartigen Fläche wurde.

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Gemeinsam mit meinem Assistenten fuhr ich erneut nach Passau, um mir ein erneutes Bild vom Ausmaß des Schadens zu machen, selbigen festzuhalten, aber wie sich herausstellen sollte, hauptsächlich um zu helfen. Analog zur Nacht des Schreckens als das Wasser kam, konnte ich auch dieses Mal nicht tatenlos daneben stehen und den vielen hunderten Helfern zusehen wie Sie schnellstmöglich die Stadt von dem zunehmend trocknenden Schlamm befreiten. So griffen wir ebenfalls zu Schaufel und Pickel und reihten uns bei einer Meute Studenten ein um dem Chaos Herr zu werden.

 

Es war wunderschön zu sehen wie groß der Zusammenhalt der Region war. Jung und Alt stellten sich gemeinsam der Aufgabe und niemand war sich zu schade um bei einem Nachbarn mit anzupacken. Die Stärke einer Gemeinschaft war unerschütterlich und man spendete sich gegenseitig Trost und gab Hoffnung.

 

Versorgt durch THW und dem bayrischen Roten Kreuz, verbrachte ich zwei Tage vor Ort und durfte so ein Teil dieser starken Gemeinschaft werden. Man hat neue Freundschaften gefunden und sich im Kollektiv einer zunächst vermeintlich unlösbaren Aufgabe gestellt und selbige doch gelöst.

Alexander von Wiedenbeck - Fashion and Reportage Photography

Meine Erkenntnis aus diesem Erlebnis: So groß die Leidenschaft zur Fotografie auch ist und so sehr man in Folge dessen danach strebt, solche Ereignisse, Katastrophen festzuhalten, um so mehr sollte man sich bewusst werden, dass man am Ende auch nur Mensch ist und ein gewisses Maß an sozialer Verantwortung gegenüber seinen Mitmenschen hat. Tatenlos daneben zu stehen und das Leid und Elend zu fotografieren ist keine Option.

 

Le grand déluge und Après le grand déluge überzeugen am Ende als eine Gesamtstrecke, nicht durch die Quantität, vielmehr sollte sie aufzeigen, dass die Person hinter der Kamera auch ein Mensch ist, welcher gegen die Kräfte der Natur ebenso machtlos ist, wie jeder andere.

Alexander von Wiedenbeck - Fashion and Reportage Photography
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Die Jahrhundertflut

 

Es sollte als Jahrhunderthochwasser in die Geschichte eingehen, 7 Länder in Mitteleuropa waren betroffen, doch am stärksten von den sintflutartigen Regenfällen war die Region um Passau in Bayern, Germany betroffen.

 

Auf dem Rückweg von einer Produktion in München, verließ ich die Stadt in Richtung Osten, als ich im Radio von den stark ansteigenden Wasserpegeln in der Stadt Passau erfuhr, welche sich nur knapp 100 km entfernt in meine Fahrtrichtung befindet. Kurzerhand entschloss ich mich, mir ein Bild vom Ort des Geschehens zu machen, ohne zu wissen was mich erwarten würde…

Alexander von Wiedenbeck - Fashion and Reportage Photography

In Passau angekommen, suchte ich mir zunächst den Weg zum höher gelegenen Veste Oberhaus, bei welchem man einen Überblick über die komplette Stadt erhält. Dort angekommen, war ich sprachlos von dem Ausmaß, welche die Flut bereits jetzt erreicht hatte… in zahlreichen Gebieten war das Wasser bereits im ersten Obergeschoss angekommen, das Rathaus in der Altstadt wirkte wie ein schwimmendes Bootshaus und die großen Piers, wo sonst die Schiffe anlegen, waren komplett unter Wasser… doch der Höchststand sollte noch nicht erreicht sein.

 

Ich machte mich daraufhin sofort auf den Weg in die Stadt, um mir einen tieferen Einblick zu verschaffen. Nicht ohne Risiko wie sich später herausstellt. Ich war der Letzte der noch mit dem Auto in die Stadt einfahren konnte, unmittelbar hinter mir hatte die Feuerwehr bereits die Straßen gesperrt. Mein Auto stellte ich zunächst am Hauptbahnhof ab, da selbiger noch gut ein paar Meter höher lag als der aktuelle Wasserstand.

Alexander von Wiedenbeck - Fashion and Reportage Photography

Nun, leicht unsicher ob es denn angebracht sei in diesem Chaos zu fotografieren, ging ich zunächst mit einer Kamera und einer 50mm Optik in Richtung Ort des Schreckens. Ich konnte nur ein paar Bilder machen, bis mir bewusst wurde, wie schnell der nasse Tod sich den Weg in Richtung Stadt bahnte. Es dauert keine 15 Minuten, bis ein Fahrzeug auf einem Parkplatz zunächst nur in einer Pfütze stand und bis es dann komplett unter Wasser war. Die Mitarbeiter des THW versuchten selbiges noch zu retten, merkten aber schnell, dass es keinen Sinn macht und es wichtiger ist die Häuser zu schützen. Spätestens jetzt erkannte auch ich, dass ich es mit mir selbst nicht vereinbaren kann, tatenlos daneben zustehen und zu dokumentieren.

 

Obgleich ich nun in meiner Eigenschaft als Fotograf vielleicht genau hierfür zuständig wäre, dieses Jahrhundertereignis festzuhalten, so war ich doch zu sehr Mensch und verängstigt von der Geschwindigkeit und letztendlich der massiven Gefahr, welche sich für die Anwohner zuspitzte. So entschloss ich mich kurzerhand die Kamera beiseite zu legen und beim THW mit anzupacken. Viele Stunden bis in die Nacht hinein, schleppten wir Sandsäcke und halfen den Anwohner zu fliehen bzw. ein sicheres Gebiet aufzusuchen. Manche von Ihnen wurden so schnell vom Wasser eingeschlossen, dass sie mit Rettungsbooten aus ihren Häusern befreit werden mussten. Und egal wie viele dieser Sandsäcke wir auch schleppten, es waren nie genug und wir konnten nicht schnell genug arbeiten um den Wassermassen Einhalt zu bieten.

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Am Ende blieb nur die Erkenntnis, rette sich wer kann… und das war auch der Zeitpunkt, als ich mir über meine eigene Lage die ersten Gedanken machte. Zügig auf dem Weg zu meinem Fahrzeug, musste ich feststellen, dass auch ich fast vollständig vom Wasser eingeschlossen war. Die Zufahrtstraßen zum Bahnhof waren von der Donau kommend bereits vollgelaufen und so blieb mir einzig der Weg durch eine Fußgängerzone, um wieder aus der Stadt heraus zu kommen.

 

Das ganze Ausmaß dieser Naturkatastrophe, sollte erst am Tag danach, nach dem Morgengrauen und dem Rückgang des Wassers ersichtlich werden.

 

Weitere Bilder nach der Flut siehe Après le grand déluge.

Alexander von Wiedenbeck - Fashion and Reportage Photography
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The Leica Interview – Women Empowerment in Uganda

 

The international project on strengthening women’s rights by CARE Austria, which I travelled to Kathmandu in Nepal for in April 2015, was now taking me to the African continent and Uganda. A country which was still embroiled in a civil war 10 years ago and is still visibly shaped by the scars of this tense time today. Banks are guarded by security personnel with machine guns and the hotel’s security precautions are similar to those at the industrial nations’ summit meetings.

In contrast to Nepal, the hardships of this trip well and truly pushed me to my limits this time. Once I’d arrived in the depths of the province, flowing water and electricity were just sporadic treats. The heat during the day was almost unbearable, the cold well water in the province was not really a good alternative for my European stomach, leaving us with just heated up water to take on our long car journey. The catering was not any better, a chicken that passed us five minutes beforehand on a moped’s luggage rack with its head bobbing between the wheel’s spokes was presented to us whole a little bit later as a “soup”. My travelling companions from CARE Austria, considerably more experienced and toughened up, kept a straight face while eating it, while I personally just ate rice for days.

Alexander von Wiedenbeck - Fashion and Reportage Photography
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Essentials #3

 

Über Marie Luisa kann ich vor allem eines sagen… sie ist umwerfend. Ich habe selten in meinem Leben einen so inspirierenden und wundervollen Menschen getroffen. Wenn ich über das Wesentliche spreche, dann kann ich ohne Skrupel behaupten, sie ist das Wesentliche. An ihr ist nichts gefaked, sie hat keine Allüren, sie verstellt sich nicht, sie ist… ja, sie ist echt!

Sehr oft hatten wir bereits zusammen an tollen Projekten gearbeitet, aber am nachhaltigsten in Erinnerung jedoch, blieb mir immer unsere Portraitstrecke in Paris, welche am Rande einer Filmproduktion ganz beiläufig entstanden ist.

Alexander von Wiedenbeck - Fashion and Reportage Photography

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Denkmal für die ermordeten Juden Europas

 

Das Denkmal für die ermordeten Juden Europas in Berlin, ein Mahnmal, über welches in der Öffentlichkeit bereits mehrfach kontrovers diskutiert wurde. Sei es ob der Sinn und Zweck gerechtfertigt ist im Verhältnis zu den enorm hohen Baukosten. Das Design, die Architektur die Sache selbst genug auf den Punkt bringt oder ob die laufenden Kosten, sowie die auftretenden Sanierungskosten zu exorbitant sind, es spaltet die Meinung der Kritiker. Einer der prominentesten Kritiker, Henryk M. Broder sagte über das Mahnmal: „Mit dem bereitgestellten Geld hätte man vielen Überlebenden (des Holocaust), die heute in Polen, Tschechien und woanders am Existenzminimum leben, wirklich helfen können“. Womit er nicht ganz unrecht hat…

… doch was gibt es jetzt und hier noch wirklich zu diskutieren, es ist hier, es wurde realisiert und nun müssen oder dürfen wir damit leben. Und das machen nicht wenige, das Denkmal zwischen dem Brandenburger Tor und dem Potsdamer Platz ist eines der am meisten frequentierten Denkmäler in Berlin. Auch ich darf gestehen, dass wenn mich meine Wege daran vorbeiführen, ich immer auch gerne einen Schritt hinein wage. Ob es nun die besondere Akustik in der Mitte des Denkmals ist, oder die faszinierend präzise und durchdachte Anordnung der Stelen.

Ein Umstand, der aktuell wieder zu großer Diskussion führt aufgrund seiner enormen Kosten, sind die Beschädigung von nahezu 2.000 der Stelen, welche durch enorme Temperaturunterschiede zwischen Licht und Schatten, brüchig werden. Ich finde diesen Umstand jedoch alles andere als unschön, ganz im Gegenteil, finde ich es eine schöne und passende Tatsache, dass dadurch die Vergänglichkeit, die Zeit symbolisiert wird. Wie könnte die Welt je in Frieden leben, wenn die Schuldfrage nach Täter und Opfer auf ewig im Raum stehen bleibt? Wenn ich mir die Zukunft vorstelle, sei es in hundert, zweihundert oder in tausend Jahren, so sollte es den kommenden Generationen erlaubt sein zu vergeben bzw. sich nicht mit Gräueltaten belasten zu müssen, welche viele Generationen zurück liegen. Unabhängig Ihrer Religion, Ihrer ethnischen Herkunft, sollte es der Welt, den Menschen, eines Tages erlaubt sein, als ein Volk zusammen zu leben… in Frieden!

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